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Notizen
das 16 VE-Fragment [Cp*(OC)2Re] bildet, bedarf
es dazu z. B. beim {(Ph3P)2Pt|- [13] oder
[Cp*(OC)Co]-Fragment [14] der photochemi-
schen Aktivierung. In Anlehnung an die Literatur
[2,15] schlagen wir für c/s-[Cp*(OC)2Re(Cl)-
(CH2C1)] (7) eine „vierbeinige“ Klavierstuhlkon-
formation mit m-Stellung der CO-Liganden vor.
Unter der Annahme einer starren Konformation
ergeben sich dann die in den Spektren (Tab. I) ge-
fundenen Aufspaltungsmuster. 13C-NMR: 2 CO-
Resonanzen, 'H-NMR: 2 Signale für die diastereo-
topen Protonen der CH2C1-Gruppe. 7 geht ther-
misch (Toluol, > 70 °C) oder photochemisch
(CH2C12, 150 W-Hg-Hochdrucklampe, 20 °C) un-
ter formaler Abspaltung von „CH2“ (vgl. dazu Lit.
[7]) in ein Gemisch der bekannten stereoisomeren
Komplexe dslfra/7s-[Cp*Re(CO)2(Cl)2] [15] über.
3: C2,H320 4Re2 (768,95)
Ber. C 39,05 H 4.19%,
Gef. C 38,99 H4.19%.
4: C26H320 4Re2 (780,96)
Ber. C 39,99 H 4,13%,
Gef. C 40,19 H 4,10%.
Synthese des Rheniumkomplexes
7
330 mg (0,73 mmol) 6 [4] werden in 45 ml
CH2C12 gelöst und bei R. T. 45 min gerührt. Da-
nach wird die gelb-braune Lösung auf ein Drittel
eingeengt, mit der dreifachen Menge an «-Hexan
versetzt und über Nacht bei -78°C stehen gelas-
sen. Nach Abtrennen der Lösung verbleibt 7 als
gelbes Pulver, das 3 mal mit 5 ml Hexan gewa-
schen wird. Ausbeute: 201 mg (59%).
7: C13H 17Cl2O.Re (462,39)
Ber. C 33,77 H3,71%,
Gef. C 33,76 H3,79%.
Experimentelles
Synthese der Rheniumkomplexe 2-5
91 mg (0,12 mmol) 1 [4,16] werden mit ca. 2 ml
CH2C12bei R. T. unter Rühren versetzt. Nach ca.
1-2 min beobachtet man eine Farbänderung von
dunkelgrün nach gelbgrün. Anschließend gibt man
ca. 7 ml n-Hexan dazu und läßt bei -78 °C über
Nacht stehen. Nach Abpipettieren der Lösung
verbleibt 2 als türkisfarbener Feststoff, der 3 mal
mit ca. 2 ml Petrolether gewaschen und im Ölpum-
penvakuum getrocknet wird. Ausbeute 13 mg
(14%). 2 läßt sich aus CH2C12/ Hexan (1:1) bei
-20 °C Umkristallisieren.
Die vereinten Lösungen werden im Ölpumpen-
vakuum trocken gezogen und über eine mit A120 3
(4% H20) und Petrolether bepackte Säule (20 x i
cm) chromatographiert. Man eluiert mit Petrol-
ether / Toluol = 5 :2 Spuren am Carbenkomplex
3.
Kristallstrukturanalyse
2: C27H30CLO,Re2 (769,76)
Ber. C 34,33 H 3,93%,
Gef. C 34,29 H3,91%.
Kristalldaten: C22H30Cl2O2Re2, M = 769,76 g •
mol-1, Kristallgröße ca. 0,50 x 0,30 x 0,10 mm, te-
tragonal, Raumgruppe P42!C, a = b = 11,774(2),
c = 17,037(2) Ä, = 90°, V = 2361,7(6)
a
= ß = y
Die vereinigten Lösungen werden im Ölpum-
penvakuum trocken gezogen und über eine mit
A120 3 (4% H20) und Petrolether bepackte Säule
Ä3, Z = 4, D v= 2,165 Mg irr3, A (MoKw) = 71,073
pm, // = 10,483 mm-1, T = 293(2) K.
Datensammlung und -reduktion: STOE-IPDS-
(20 x 1 cm) chromatographiert. Bis zu einem Ge- Diffraktometer. Zwischen 6>min = 2,10 und 0 max -
25,89° wurden 16378 Reflexe gemessen, von denen
2284 unabhängig waren (R jnt = 0,1460).
Strukturlösung und -Verfeinerung: Die Struktur
misch von Petrolether / Toluol = 5:1 eluiert man
farbloses [Cp*Re(CO)3] (5) [17] [16 mg (16%)].
Mit einem 5 : 2-Gemisch erhält man eine gelbe
Fraktion, bestehend aus einem ca. 1 : 1-Gemisch wurde mit direkten Methoden gelöst (SIR 92) und
an 3 und 4 (jeweils ca. 5 mg = ca. 2%). Der Car- anisotrop gegen F2 verfeinert (Siemens
SHELXTL). Daten / Parameter = 2276 / 133. End-
gültige /«-Werte [I > 2 a(I)]: R\ = 0,0712, wR2
1 = 0,1114, wR2 = 0,2227.
benkomplex 3 kann durch fraktionierende Kristal-
lisation analysenrein gewonnen werden. Ändert
=
man voranstehende Versuchsbeschreibung derart 0.1767. Alle Daten:
R
Absolutstrukturparameter 0.56(6) (racemischer
Zwilling). G00F (alle Daten) 1,078. größtes Maxi-
mum und Minimum: 1,562/-l,211 e A “3.
ab, daß man 1 bei -78°C in reinem CH2C12 löst
und danach auftauen läßt, dann erhält man den
Vinylidenkomplex 4 in einer Ausbeute von 19%,
zusammen mit Spuren an 3. Spektroskopisch sind
Verfeinerung nach F2mit allen Reflexen. 8 Re-
in der Reaktionslösung nur geringe Mengen an 2 flexe wurden wegen sehr negativem F2oder wegen
nachweisbar.
potentieller systematischer Fehler nicht einbezo-
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