Es dürfte sich bei der Anwendung der DCC/HOSu-
äther 163°. Die Verbindung ist nach allen Eigenschaf-
Methode in gewissen Fällen, insbesondere wenn die ten identisch mit der nach a erhaltenen.
Carboxylgruppe der A^-Acyl-peptid-Komponente sterisch
G18H23N3O8 (409,4)
gehindert ist, empfehlen, eine Reinigung der inter-
Ber. C 52,80 H 5,66 N 10,26,
mediär entstehenden N-Hydroxysuccinimidester vorzu-
Gef. C 53,18 H 5,94 N 10,20.
nehmen.
./V-Carbonyl-/?-alanin-2.4.6-trimeth-
oxy be nz y l ami d (3)
Beschreibung der Versuche
./V-Succinimido-oxycarbonyl-ß-alanin-
2. 4. 6- t ri methoxybenzyl ami d
1,5 g 2 wurden in Chloroform gelöst und mit gesät-
tigter Natriumcarbonatlösung geschüttelt. Nach dem
Eindampfen der mit Natriumsulfat getrockneten Chloro-
formlösung wurde der Rückstand aus Chloroform/Pe-
troläther umkristallisiert. Ausb. 1,0g (91%), Schmp.
114-115°. IR (KBr): 3300 (st), 2300 (sst), 1640
(sst), 1626 (Schulter, sst), 1605 (Schulter, st), 1546
(st), 147l/cm (st). NMR-Spektrum (in CDC13) : 2,38
(t, 7= 6,5 Hz) [2]; 3,60 (t, 7= 6,5 Hz) [2]; 3,81 (s)
[9]; 4,46 (d, 7= 5,0 Hz) [2]; 5,98 (sehr breit) [1] ;
6,14 (s) [2].
a) Durch Umsetzung von N-tert.-Butyloxycarbonyl-L-
glutaminsäure-a-benzylester mit 2.4.6-Trimethoxybenzyl-
amin nach der DCC/HOSu-Methode
6,07 g (18 mMol) Boc-L-Glu-a-OBzl, 4,14 g (36
mMol) iV-Hydroxysuccinimid und 4,1 g (22 mMol)
Dicyclohexylcarbodiimid wurden in 200 ml abs. Me-
thylenchlorid 2Stdn. bei 0° stehen gelassen. Nach Zu-
gabe von 3,55 g (20 mMol) 2.4.6-Trimethyloxybenzyl-
amin wurde die Lösung noch 40 Stdn. bei Raumtempe-
ratur aufbewahrt, vom Dicyclohexylharnstoff abfiltriert
und nacheinander mit 2-proz. Citronensäurelösung und
ges. Natriumhydrogencarbonatlösung ausgeschüttelt.
Trocknen über Magnesiumsulfat und Eindampfen i.
Vak. lieferte einen festen Rüdestand, der aus Chloro-
form/Petroläther eine schwerlösliche Fraktion ergab,
die durch zweimalige Wiederholung der Umkristallisa-
tion rein erhalten wurde. Aubs. 1,5 g, Schmp. 159,5 bis
160,5°, IR (KBr) : 3380 (st), 1770 (sst), 1750 (sst),
1655 (sst), 1621 (sst), 1605 (sst), 1585 (st), 1530
(st).
G14H18N2O5 (294,3)
Ber. C 57,09 H 6,12 N 9,52,
Gef. C 56,91 H 6,22 N 9,58.
Durch dreistündiges Kochen von äquimolaren Men-
gen 3 und iV-Hydroxysuccinimid in Methylenchlorid
und Stehenlassen über Nacht entstand 2 in 97-proz. Aus-
beute.
iV-tert.- But yl oxycar bonyl - L- gl ut ami n-
säure-a-benzylester-y-2. 4. 6-trimeth-
oxybe nz yl ami d
C18H23N3O8 (409,4)
4,73 g (14 mMol) Boc-L-Glu-y-OBzl und 2,76 g
(14 mMol) 2.4.6-Trimethoxybenzylamin wurden in
20 ml Methylenchlorid gelöst und unter Eiskühlung und
Rühren tropfenweise innerhalb einer Stde. mit 1,73 g
(15,5 mMol) frisch dest. l-Diäthylamino-propin-(l) in
50 ml Methylenchlorid versetzt. Nach Stehenlassen über
Nacht bei Raumtemperatur wurde wie üblich aufge-
arbeitet. Aus Chloroform/Petroläther Ausb. 5,2 g
(72%), Schmp. 74-75°.
Ber. C 52,80 H 5,66 N 10,26,
Gef. C 53,57 H 5,81 N 10,06.
Der nach Eindampfen der Mutterlaugen erhaltene
krist. Rückstand bestand nach dem Dünnsdiichtchro-
matogramm aus weiterem 2 , einem nicht identifizierten
Produkt und 7V-Boc-L-Glu-a-0-Bzl-y-2.4.6-trimethoxyben-
zylamid.
b) Aus Dicyclohexylcarbodiimid, N-Hydroxysuccinimid
G27H36N2O8 (516,6)
und 2.4.6-Trimethoxybenzylamin
Ber. C 62,78 H 7,01 N 5,42,
Gef. C 62,45 H 7,11 N 5,59.
0,45 g (3 mMol) iV-Hydroxysuccinimid und 0,23 g
(1,1 mMol) Dicyclohexylcarbodiimid wurden in 30ml
Methylenchlorid 2 Stdn. unter Eiskühlung gerührt und
nach Zugabe von 0,20 g (1 mMol) 2.4.6-Trimethoxy-
benzylamin 40 Stdn. bei Raumtemperatur aufbewahrt.
Nach Aufarbeitung wie unter a Ausb. 0,36 g an 2
Der Deutschen Forschungsgemeinschaft danken wir für eine
Sachbeihilfe und Herrn Dr. P.
g roSS, Institut für Organische
Chemie der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Berlin-
Adlershof, für die Überlassung von Manuskripten der im
(90%), Schmp. nach Umkrist. aus Chloroform/Petrol- Drude befindlichen Arbeiten.
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Download Date | 11/18/19 1:48 AM