A. Pfeifer, M. Binnewies
diesem Grunde haben wir auch in dieser Arbeit das für uns
in guter Reinheit verfügbare Co O verwendet (siehe auch
Analyen erfolgten an Flächen ausgewählter Kristalle und
zeigten innerhalb der Fehlerbreite stets homogene Vertei-
lungen von Cobalt, Eisen und Germanium (EDX: Oxford
Instruments, ISIS 300, Modell-Nr. 7060. RFA: Röntgen-
analytik Meßtechnik GmbH, EAGLE II m-Probe). Die
Gitterkonstanten der Senkenbodenkörper wurden aus Pul-
verdiffraktometerdaten bestimmt (Stoe Pulverdiffraktome-
trie-System Stadi P mit PSD).
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4
[
1]). Anschließend folgte vorsichtiges Ausheizen mit einem
Ϫ5
Gebläsebrenner unter Vakuum (10
mbar), um an den
Quarzwandungen anhaftendes Wasser zu entfernen. Nach
dem Abkühlen wurde das Transportmittel Chlorwasserstoff
einkondensiert. Die Transportmittelmenge wurde so ge-
wählt, dass der Ampulleninnendruck bei Raumtemperatur
0
,25 bar betrug (ca. 0,5 mmol), die Dosierung erfolgte dabei
Diese Arbeit wurde durch Mittel der Deutschen Forschungsge-
meinschaft und des Fonds der Chemischen Industrie unterstützt,
wofür an dieser Stelle gedankt sei.
über eine Apparatur mit definiertem Volumen und Druck-
meßgerät. Das Transportmittel Chlorwasserstoff wurde in
einer Kippschen Apparatur aus NH Cl (Ventron, chem.
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rein) und konzentrierter H SO (BASF, 96%) entwickelt.
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4
Nach Auskondensieren des Transportmittels in der Am-
pulle mit Hilfe von flüssigem Stickstoff als Kühlmittel er-
folgte das Abschmelzen der Transportampulle. Vor dem ei-
gentlichen Transport wurde die Ampulle im umgekehrten
Temperaturgradienten für ein bis zwei Tage erhitzt, um die
Wandung der Quarzampulle von Kristallkeimen auf der
Senkenbodenkörperseite zu befreien. Anschließend wurde
der Chemische Transport sieben Tage lang durchgeführt.
Zur Beendigung der Versuche wurde zuerst die Quellenseite
auf eine Temperatur von 200°C unter die Temperatur der
Senke abgekühlt. Damit sollte erreicht werden, dass sich
die in der Gasphase befindlichen Halogenide nicht auf dem
transportierten Material niederschlagen. Nach dem Trans-
port wurden die Ampullen geöffnet und der Senkenboden-
körper zunächst mit entmineralisiertem Wasser und danach
mit Aceton gespült, getrocknet und anschließend gewogen.
Die Analysenwerte wurden mittels EDX und ortsauflösen-
der RFA ermittelt (typische Fehler: ± 5 abs.%). Die angege-
ben Werte sind Mittelwerte aus mehreren Messungen. Die
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