The Journal of Biochemistry, Vol. 31, Xo. 3.
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BILDUNG VON DESOXYCHOLSAURE AUS
CHOLSAURE BEI FAULNIS DES PANKREAS.
Vox
TANENAO' MORI.
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Aus ilem biochcmischcn Institut der mod. Falcultdt Oltayama.
Vorxtand: Prof. Vr. T. Shimieu.)
(
Eingegangi'ii :im 23. April 1940)
F. Mylius liat ini Jahre 1886 angegeben, dass, wenn die
Jholsiiure mit der Pankreasdriise zur Fiiulnis gebracht wird, eine
nn einen Saucrstoff armere Galleiisiinre, die Desoxycholsaure
ntsteht.
•
Spiiter hat A. Ekbom (1906) die mit verscliiedeneii Ueduk-
ionsmitteln ausgefiilirten Experimente an der Cholsiinre besclirie-
teii. Dabei liat er aus Cliolsiiure keine Desoxycliolsaure erhalten.
)
amals war es eine kanni zu losende Aufgabe, die reine, von
Jholeinsiinre (1886) imd daniit aneli von Desoxycholsiiure (1886)
reie Cliolsiiure darzustellen.
'
Erst ini Jalire 191G ist es "Wieland u. Sorge gelungen, die
Choleiiisihire von Latsehinoff (1885) als ein Additionsprodukt
:
;
ler Desoxyeholsiiure mit ilargarinsiiure sieher festzustellen und
eine, von Desoxycliolsaure freie Cliolsiiure aus der Galle zu
rewinnen.
Dann liaben Wieland und Sorge (1916) den Myliussclien
Tuilnisversueh mit absolut reiner Cliolsiiure einmal iviederholt.
abei wurde keine Desoxycholsiiure gefunden und von ilnien er-
)
liirt, dass trotz des ]\Iisserfolges der biologische Ubergang der
Jholsiiure in Desoxycholsiiure nicht unmoglich sei.
Urn festzustellen, ob die Cliolsiiure bei Fiiulnis fermentativ in
(esoxycholsiiure reduziert •\verden kann, wurde die reine Cliolsiiure
lit der Pankreasdriise in Fiiulnis versetzt und aus dem Faulnis-
rodukt Desoxycholsiiure (0,7 g aus 15 g Cliolsiiure) in ziemlich
liter Ausbeute erhalten.
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